Mit Wildnis Zukunft schenken:
Harry Pruner sichert Brandenburger Naturschätze für kommende Generationen

Manche Menschen hinterlassen Spuren, die weit über ihr eigenes Leben hinausreichen. Sie entscheiden sich, Verantwortung zu übernehmen, Werte weiterzugeben und etwas Bleibendes zu schaffen. Einer dieser besonderen Menschen ist Harry Pruner, für dessen bedeutendes Engagement wir uns ganz herzlich bedanken!

Mit einer großzügigen Spende von 10.000 Euro übernahm er im September 2026 die Patenschaft für eine wertvolle 103 Hektar große Fläche im Wildnisgebiet Jüterbog und setzt damit ein starkes Zeichen für den langfristigen Schutz von Wildnis.

Naturverbundenheit, die wächst

Für Harry Pruner ist die Spende Ausdruck einer langjährigen Verbundenheit mit der Natur. Aufgewachsen im Badischen, lernte er nach der Wiedervereinigung auf zahlreichen Reisen die Landschaften der neuen Bundesländer kennen und schätzen. Besonders die weiten Naturräume Brandenburgs beeindruckten ihn nachhaltig. Aus dieser Begeisterung und persönlicher Verbundenheit wurde schließlich mehr: Er verlagerte seinen Lebensmittelpunkt nach Brandenburg und fand hier eine neue Heimat.

Der Wunsch, etwas zurückzugeben und die Natur dauerhaft zu bewahren, führte ihn schließlich zur Stiftung Naturlandschaften Brandenburg – Die Wildnisstiftung.

Vertrauen entsteht durch Begegnungen

Bevor er sich für eine größere Spende entschied, wollte Harry Pruner die Stiftung und die Menschen hinter ihrer Arbeit persönlich kennenlernen. Denn nachhaltiges Engagement braucht Vertrauen.

Bei einer Exkursion mit Dr. Andreas Meißner aus dem geschäftsführenden Vorstand konnte er sich vor Ort selbst ein Bild machen und lernte er das Wildnisgebiet Jüterbog und seine zukünftige Patenfläche kennen. Bei einem weiteren Treffen in Potsdam stellte Herr Meißner die Besonderheiten der Stiftungsflächen, die dort lebenden Tierarten und spannende Forschungsergebnisse zur Entwicklung der Wildnis vor. Dabei wurde deutlich, wie viel Fachwissen, langfristige Planung und persönlicher Einsatz hinter dem Schutz dieser einzigartigen Landschaften stehen. Hier lernte Harry Pruner auch Dr. Antje Wurz aus dem geschäftsführenden Vorstand, Anika Niebrügge aus der Spendenbetreuung und weitere Kolleginnen persönlich kennen. Die Gespräche vermittelten ihm einen ganz konkreten Eindruck von der täglichen Arbeit für die Wildnis in Brandenburg und der Wirksamkeit seiner Spende.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen: Spuren hinterlassen für die Zukunft

Die von Harry Pruner unterstützte Patenfläche liegt im Bereich der Rötepfühle im Wildnisgebiet Jüterbog. Das Gebiet gehört zu den wenigen verbliebenen Feuchtlebensräumen in der Region und bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten wertvolle Rückzugsräume. Besonders für Vögel, Insekten und Amphibien besitzt die Fläche eine herausragende Bedeutung.

Wer Wildnis schützt, erhält nicht nur wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Er schafft auch ein Vermächtnis für kommende Generationen. Eine Spende wird so zu einem sichtbaren Zeichen von Verantwortung, Weitsicht und Verbundenheit mit der Natur.

Harry Pruner möchte seine positiven Erfahrungen mit der Wildnisstiftung weitergeben und anderen Menschen Mut machen, die Arbeit der Stiftung kennenzulernen. Besonders überzeugt haben ihn die faszinierenden Flächen der Wildnisstiftung, die individuelle Betreuung und die transparente Kommunikation. Er berichtet über seine Motivation zur Spende:

„Überall im Land wird die Natur durch neuen Flächenbedarf zurückgedrängt.
Da ist es geradezu ein Segen, dass durch die Wildnisstiftung noch Räume erhalten bleiben, in denen sich Pflanzen und Tiere ungestört entwickeln können. Um dies zu fördern und zu erhalten, habe ich gerne eine Patenschaft für den Erhalt eines Stückes unberührter Natur übernommen.“

Wir danken Harry Pruner von Herzen für sein Vertrauen, seine Großzügigkeit und sein beeindruckendes Engagement für die Wildnis. Sein Beispiel zeigt, wieviel Menschen bewirken können, die sich dazu entscheiden, Natur für die Zukunft zu bewahren.

Auch Sie können dazu beitragen, Wildnis für kommende Generationen zu bewahren. Ob Flächenpatenschaft, zweckgebundene Spende, Zustiftung, Vermächtnis oder Erbschaft: Gemeinsam finden wir die für Sie passende Form des Engagements, um dauerhafte Spuren für die Natur zu hinterlassen.

Weiblicher Rothirsch am Waldrand

"Überall im Land wird die Natur durch neuen Flächenbedarf zurückgedrängt.
Da ist es geradezu ein Segen, dass durch die Wildnisstiftung noch Räume erhalten bleiben, in denen sich Pflanzen und Tiere ungestört entwickeln können."

Zukunft schenken mit einer Wildnispatenschaft. Wir danken unserem Spender H. Pruner.

Harry Pruner

Wildnispate

Anika Niebrügge

Anika Niebrügge

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 0176-73 54 54 70